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Steuerausgleich: „Wer ihn nicht macht, ist selbst schuld!“

Zihr – Ihr PartnerSteuern Steuerausgleich: „Wer ihn nicht macht, ist selbst schuld!“

Steuerausgleich: „Wer ihn nicht macht, ist selbst schuld!“

In der Zwischenzeit hat es sich zwar bereits herumgesprochen, aber weiterhin wird er von vielen nicht durchgeführt -> Der jährliche Steuerausgleich. Ich verrate Ihnen, warum Sie sich doch dazu aufraffen sollten.

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht des Finanzministeriums hat ergeben, dass weiterhin viele Österreicher auf Ihr Recht der Arbeitnehmerveranlagung verzichten und somit in etwa 100 Millionen mehr in der Staatskasse bleiben. Das freut den Staat, aber leider nicht Ihre Geldbörse.

Fehlendes Wissen

Von meinen Kunden höre ich immer wieder: „Ich habe doch gar nicht’s zum Absetzen“. Nur in ganz wenigen Fällen stimmt dies tatsächlich. Viel öfter sehe ich in verwunderte Gesichter, nachdem wir über mögliche Abschreibposten gesprochen haben.
Meine Praxis hat mir gelehrt, dass das Wissen über mögliche Abschreibposten schlichtweg fehlt oder unvollständig ist. Viele kennen die Möglichkeit zur Abschreibung von Versicherungen bzw. Wohnraumsanierungen, Pendlerpauschale, Kirchenbeitrag & Spenden. Diese Ausgaben zählen jedoch zu den Topf-Sonderausgaben und sind generell mit € 2.920,- gedeckelt. (Ausnahme: Ab 3 Kindern verdoppelt sich der Betrag).

Werbungskosten

Viel interessanter wird es bei dem Thema Werbungskosten. Hierzu zählen jene Aufwände, die Sie für den Erhalt bzw. der Sicherung Ihrer beruflichen Tätigkeit benötigen. Nach Abzug eines Privatanteils können Sie hier beispielsweise auch Kosten für Mobiltelefon, Internet etc. absetzen. Dies sogar ohne einem Selbstbehalt bzw. einer gedeckelten Höchstgrenze, wie es beispielsweise bei den Sonderausgaben oder den Außergewöhnlichen Belastungen (=Krankheitskosten, Kurkosten, etc.) der Fall ist. Fortbildungskosten, Fachliteratur sind weitere Beispiele für Werbungskosten

 

Tipp: Schmeißen Sie keinen, wirklich keinen Beleg mehr weg – Auch wenn Sie im Moment nicht wissen, warum Sie in aufheben sollten. Er könnte für Sie im nächsten Jahr bares Geld bedeuten.

 

In den nächsten Tagen sollten die Lohnzetteldaten bei Ihrem Wohnsitzfinanzamt eingelangt sein. Geben Sie sich einen Ruck und holen Sie sich das, was Ihnen zusteht!

Gerne unterstütze ich Sie bei Ihrer Veranlagung: Kontakt.